Warum Harmonielehre im Unterricht ?


 ( "Ich zwinge Niemandem die Harmonielehre auf, aber allen Interessierten helfe ich sehr gerne weiter" !!! )


 Niemand kann sich wirklich alle möglichen Akkorde und Griffbilder merken, aber nachdem ich verstanden habe wie Tonleitern und Akkorde gebildet werden, kann ich mir alle denkbaren Akkorde selbst „zusammenbauen“. 

Das heißt ich brauche keine Bücher wie: „1000 Akkorde für die moderne Schlaggitarre“ oder ähnliches zu kaufen. 


 

Durch das tiefere Verständnis und den regelmäßigen Umgang mit der Harmonielehre (vor allem in der Praxis) kann ich mir viel besser Musik – Arrangements merken und kann somit auch leichter eine Begleitung, oder ein Solo dazu spielen. Vor allem bin ich dann eher in der Lage falsche Töne zu vermeiden, weil ich ja die korrekte Tonleiter zu den verschiedenen Akkordverbindungen spielen kann. Dadurch kann ich dann auch viel besser Lieder nach Gehör begleiten.


 Der Nutzen den ich aus der Harmonielehre ziehen kann ist also erheblich.

Bei meinem Unterricht versuche ich mich nur auf das Notwendigste und wichtigste der Harmonielehre zu beschränken. Praxisbezogen wird alles Theoretische sofort aufs Griffbrett übertragen und dann konkret an den Liedern (die der Schüler selbst ausgesucht hat) angewendet.


 In den folgenden Beiträgen versuche  ich zu zeigen das man Harmonielehre (nicht unnötig kompliziert und  in kleinen Happen serviert) auch recht leicht lernen kann.

Natürlich können diese Beiträge hier auf der Homepage nicht den praktischen Unterricht ersetzen, als Nachschlagewerk können sie aber allemal von Nutzen sein. 


 Um zu der ganzen Thematik die richtige Einstellung gewinnen zu können hier ein paar grundlegende Gedanken.


 Irgendwann, vor vielleicht 30.000 Jahren hat der erste Mensch aus einem Stückchen Knochen (wahrscheinlich durch Zufall) die erste Flöte gebastelt. Er hat dann herausgefunden, das wenn er die Löcher in verschiedenen Abständen am Knochen platziert, er dann auch verschiedene Töne erhält. 


 

Über die Jahre und Jahrhunderte hat sich dieses System aus verschiedenen Tönen immer weiter entwickelt. Es ist Neues entstanden und es haben sich Gewohnheiten etabliert. Auch Hörgewohnheiten.

Und es haben sich auch Vorlieben und Abneigungen gebildet. In diesem Zusammenhang können wir von harmonisch (wohlklingend), und disharmonisch (das Gegenteil) sprechen. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch das die meisten Menschen in unserer modernen Welt oft die gleichen Melodien als schön klingend oder auch falsch klingend empfinden.


 

Mit der Harmonielehre verhält es sich wie mit anderen (Natur-) Wissenschaften auch. Wissenschaft ist ein Versuch schon Bestehendes in irgendeine Ordnung zu bringen. Die Welt war schon da, der Mensch erfand die Wissenschaften um sie besser verstehen zu können. Das selbe gilt für die Töne, sie waren schon da, man hat quasi nachträglich ein System erarbeitet um Ordnung ins Chaos zu bringen.


 

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"Die Dur -Tonleiter"